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Gesundheit, Wachstum
und Heilung
Philosophie
und Leitbild
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Therapeutische
Beratung >
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1. GESUNDHEIT UND HEILUNG
Gesundheit und Heilung können
verstanden werden
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als Wiederherstellung eines Zustandes,
wie er vor einer eingetretenen Störung bestanden hat - wie bei der
Reparatur eines Autos oder einer Maschine, die hinterher "wie neu" (=
wie gehabt) funktionieren soll;
oder
Lebewesen entwickeln in der Regel
aus einer gesundheitlichen Störung etwas Neues, z.B. aus einer
Verletzung ein Narbengewebe oder aus einer Infektion eine Immunisierung
gegen den Krankheitserreger. Psychotherapeutische und
alternativ-medizinische Angebote, die sich vor allem um eine
Stärkung der Selbstheilungskräfte bemühen, wollen dem
Patienten dabei helfen, einen neuen Zustand zu erreichen, nicht nur in
Körper und Geist, sondern auch in der Lebensführung. Vor
allem chronisch Kranke können neue Hoffnung entwickeln, wenn sie
sich - unabhängig von den Behandlungsmethoden, auf die sie
vertrauen -, auf dieses Verständnis von Gesundheit und
(Selbst-)Heilung einlassen.
Diese Art zu denken spiegelt die
Idee einer verborgenen, intelligenten Wachstumskraft, die in jedem
Lebewesen wirkt -Prinzipien, die wir in den großen Abläufen
der Evolution finden, zeigen sich auch in den kleinen Ereignissen des
täglichen Lebens.
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2. LEBEN
Alle Lebensformen haben sich durch Evolution
entwickelt. Aus kleinsten "Bausteinen" entstanden Atome,
Moleküle, Zellen, Zellverbände. Zellverbände
ermöglichten Spezialisierung: Organe entwickelten sich, die
jeweils besondere Aufgaben erfüllten. Die Prinzipien
"Kommunikation / Vernetzung", "Arbeitsteilung" und "Nutzenbieten"
werden erkennbar.
In der Entwicklung des Lebens zeigt
sich eine unerschöpfliche Intelligenz und Energie:
unermüdlich erschafft es neue Ausdrucksformen. In der
Auseinandersetzung mit der Umwelt probieren alle Lebensformen neue
Lösungen aus, die wirksamsten Formen und Strategien
überleben. Die Information darüber, wie das Leben beschaffen
ist und wie man es am besten meistert, wird weitergegeben.
Schwer vorstellbar ist für uns
dabei die zeitliche Dimension: Wenn man die Geschichte unserer Erde auf
ein Jahr umrechnet, erscheint der Mensch erst in der Silvesternacht, 3
Sekunden vor Mitternacht (!), auf der Bildfläche. >>>
Es macht also viel Sinn, den Menschen als Welle im unermesslichen Ozean
des LEBENS zu verstehen und zu untersuchen, woraus wir bestehen und
worauf wir zurückgreifen können.
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2. EVOLUTION UND SYSTEMGESETZE
Wenn wir
die
Zeitabläufe unserem menschlichen Maßstab anpassen, erkennen
wir
Prinzipien der
Evolution, die auf unser Leben, Entscheiden und Handeln direkt
übertragbar sind:
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Kleine Elemente schließen
sich zu größeren, komplexeren Elementen zusammen: Atome zu
Molekülen,
Moleküle zu Zellen, Zellen zu Zellverbänden,
Zellverbände zu
Organismen, Organismen zu Netzwerken. Jedes lebendige System ist Teil
eines größeren lebendigen Systems. Auch die Erde ist ein
lebendiges System, in dem alle Elemente miteinander verbunden sind und
aufeinander einwirken. Unabhängig von seiner Größe
wirken in allen Systemen die elementaren Gesetze der Evolution.
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Lebendige
Systeme funktionieren
durch Arbeitsteilung und Nutzenbieten:
beispielsweise sind in einem Organismus die Organe auf bestimmte
Funktionen spezialisiert, die einander und dem Ganzen zuarbeiten. Je
harmonischer die Zusammenarbeit, umso stabiler das
System.
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Dies gilt für lebendige
Systeme aller Größen: Organe bilden einen
Organismus; Organismen formen ein Biotop; Menschen bilden
Organisationen. Jedes System wird getragen von
einer Informationsmatrix, einem inneren Bild. Ein stimmiges Leitbild
macht das System stabil. Es kann sich
selbst regulieren, auf die Umwelt einwirken, auf
Veränderungen antworten und
Wachstumsschritte ausprobieren.
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Ein gesundes System ist dabei nicht
nur in
sich stabil und wachstumsfähig, sondern es fördert auch die
Entwicklung seiner Umgebung, aus der es neue Impulse für die
eigene Entwicklung erhält. Blockiert oder verweigert es den freien
Energiefluss
und Informationsaustausch, ruft es regulierende Systemkräfte aus
seiner Umgebung auf, die sein Verhalten korrigieren oder sein Wachstum
zu begrenzen versuchen. >>>
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3. DEN DIREKTEN ZUGANG
FINDEN
Intelligenz und Energie sind Teil
des LEBENS. Dies gilt bereits
für kleinste Lebenseinheiten (z.B. Schleimpilze, aber auch
für Viren
und Bakterien: schon sie sind lern- und entwicklungsfähig, wie wir
in unseren Kliniken leidvoll erfahren
müssen). Erst der Mensch hat die Möglichkeit, sich seiner
selbst bewusst zu werden, Ziele und Visionen zu entwickeln und
eigenverantwortlich zu entscheiden und zu handeln.
Unser
Körper besteht
aus 60 Billionen Zellen: 60 Billionen intelligente,
lebendige Einheiten, die miteinander kooperieren, 12.000 mal so viele
wie Menschen auf der Erde. Unser Lebensgefühl und Bewusstsein
wirkt auf jede einzelne dieser 60 Billionen Zellen, und unser Gehirn
kann mit jeder einzelnen Zelle kommunizieren: Botschaften empfangen und
Botschaften senden. Regelmäßig erneuern sich die Atome
unseres Körpers,
gesteuert von einer Informationsmatrix oder einem inneren Bild, dem die
ständige Neukonstruktion unseres Körpers folgt. >>>
Um einen direkten Zugang zu der
Intelligenz und der Energie des Lebens zu erhalten und von ihr lernen
zu können, müssen wir die Aufmerksamkeit nach innen richten.
Schon die
Weisen des Altertums verstanden dies, und sie entwickelten verschiedene
Methoden der Meditation. Meditation beruhigt die
Sinneseindrücke, harmonisiert die körperlichen Funktionen,
löst Energieblockaden und bringt die Gedanken zum Schweigen. Im
Schweigen entwickelt der Mensch die Fähigkeit, dem LEBEN direkt
zuzuhören und etwas von dem ewigen Wissen, das in jedem Atom, in
jeder Zelle gespeichert ist, durch Intuition zu erschließen. Dies
führt unmittelbar zu innerem Frieden und bedingungsfreier FREUDE.
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4. STÖRUNGEN ZEIGEN
ENTWICKLUNGSCHANCEN AN
In meditativer Ruhe
melden sich auch Schmerzen und Blockierungen, auf der Ebene des
Körpers, der Seele und des Lebens. Ihre Botschaft ist manchmal
verschlüsselt und erschließt
sich durch ruhige, liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung.
Stress, Schmerzen und Blockaden
mit liebevoller Aufmerksamkeit und Zuwendung zu begegnen, um ihre
Botschaft zu verstehen,
ist der erste Schritt zum intuitiven Verständnis dafür,
welche Entscheidungen getroffen werden müssen, wenn man seine
Selbstheilungskräfte aktivieren
möchte.
Oft ist es dieser erste Schritt, der am schwersten fällt und sich
leichter mit einem Lehrer, Berater oder Begleiter gehen lässt.
Eigentlich müssten alle
Kinder in der Schule lernen, wie man auf wachstums- und
heilungfördernde Weise mit dem Körper, der Seele und dem
Leben umgeht. Bisher
geschieht
dies nicht, aber jeder hat die Möglichkeit, diese natürliche
Fähigkeit zu entwickeln. Angelegt ist sie in uns allen. Zum
Glück gibt es eine Fülle von Angeboten in Form von
Büchern, Filmen, Seminaren, Lehrern und Beratern. Gehen Sie also
auf Entdeckungsreise!
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